Welche Faktoren bedingen die Qualität eines Huminsäuren-Produktes als Futtermittel?

 

Die Qualität eines Huminsäuren-Produktes zur Verbesserung der Darmgesundheit bei Nutztieren hängt im Wesentlichen von 4 Hauptfaktoren ab:

  1. Futtermittelrechtliche Sicherheit
  2. Huminsäuren-Qualität
  3. Huminsäuren-Konzentration
  4. Bearbeitung der Huminsäuren

Zu 1: Futtermittelrechtliche Sicherheit

Damit ein Huminsäuren-Produkt überhaupt als Futtermittel verkauft werden darf, muss es als solches zugelassen sein. Von überaus besonderer Bedeutung für die Futtermittelsicherheit ist, dass u.a. keine Schadstoffe wie Dioxine oder Schwermetalle enthalten sind. Eine große Herausforderung! Denn die Gehalte sind stark von der Rohware abhängig, sodass ein sehr hoher Analyseaufwand, der erheblich vom geforderten Standard abweicht, notwendig ist, um die geforderte Sicherheit zu gewährleisten. Um die bewährte Qualität unseres WH67® zu erhalten, werden nur ausgesuchte und geprüfte Rohstoffe bezogen und verarbeitet. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse spielen dabei immer eine Rolle.

Zu 2: Huminsäuren-Qualität

Huminsäuren gehören zur Stoffgruppe der Huminstoffe. Es werden grob drei Untergruppen unterschieden: Huminsäuren, Fulvinsäuren und Humine. Die für WH67® verwendbaren Huminsäuren basieren ausschließlich auf speziellen hochmolekularen Huminsäuren, die definierte chemische Eigenschaften aufweisen. Der Fokus des Produktes liegt dabei ausschließlich auf spezifischen Wirkmechanismen im Darm, sodass die Darmgesundheit positiv unterstützt wird. Hervorzuheben ist, dass die Qualitätskontrolle im hauseigenen Labor unseres Kooperationsunternehmens (Pharmawerk Weinböhla) nach eigens entwickelten Bewertungsverfahren erfolgt. Die Einmaligkeit ist, dass auf einen über 50 Jahren bestehenden Datenpool und entsprechenden Erfahrungen zurückgegriffen werden kann. Dies ist weltweit ein Alleinstellungsmerkmal und macht WH67® so besonders.

Zu 3: Huminsäuren-Konzentration

Eine wesentliche Rolle spielt die Konzentration der Huminsäuren im Produkt. Sie ist aber nicht das alleinige, maßgebliche Qualitätskriterium für ein Huminsäuren/WH67®-Produkt. Mindestens genauso wichtig ist die chemisch-biologische Zusammensetzung der Huminsäuren, die durchaus variiert. Denn so unterschiedlich die Quellen für Huminstoffe und damit Huminsäuren auch sind (sie stammen z.B. aus Humus, Moor oder Torf), so unterschiedlich sind auch ihre Charakteristika. Trotzdem kommen die verschiedensten Rohstoffe für die Gewinnung in Frage. Speziell ausgesuchte Braunkohlen können beispielsweise eine geeignete Rohstoffquelle sein, Schwankungen z.B. im Huminsäurengehalt sind jedoch normal. Eine genaue und auf Erfahrungen beruhende Gewinnung und Analytik ist daher unerlässlich.

Zu 4: Verarbeitung der Huminsäuren

Die richtige Gewinnung und Verarbeitung von Huminsäuren sind wichtige Qualitätskriterien. Warum? Weil Huminsäuren nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn die Auswahl, Gewinnung und Verarbeitung mit dem entsprechenden Knowhow erfolgt ist. Selbst wenn der beste Rohstoff für Huminsäuren vorhanden ist, kann die falsche Behandlung ihre Wirksamkeit zerstören. Durch jahrzehntelanger Forschungsarbeit sowie mit einem speziell entwickelten und patentierten Herstellungsverfahren hat sich unser Partner, das Pharmawerk Weinböhla, zu einem außergewöhnlichen Kompetenzholder hinsichtlich Huminsäuren entwickelt.

Fazit:

Die Beurteilung der Qualität eines Huminsäuren-Produktes ist komplex und umfasst mehrere Aspekte. Unser Produkt WH67®wird auf seine Wirksamkeit standardisiert und nicht auf gewisse Matrixwerte. Für uns ist entscheidend, dass jedes Kilo unseres Produktes eine vergleichbare Wirkung zeigt und in seiner Effizienz einmalig und überlegen ist. Dies ist nur mit einem ausgeprägten Verständnis für Huminsäuren und Know-How aus über 50 Jahren Entwicklungsarbeit möglich.